Krieg oder Deal? Trumps Poker mit dem Iran
Shownotes
Greifen die USA den Iran an – oder endet alles in einem Deal? Seit Tagen wirkt die amerikanische Außenpolitik wie ein Spiel mit offenem Ausgang. Donald Trump zögert öffentlich, während hinter den Kulissen längst konkrete Szenarien vorbereitet werden. Im Weißen Haus liegen mehrere militärische Optionen auf dem Tisch, parallel wächst die amerikanische Präsenz im Nahen Osten: Flugzeugträger, Kriegsschiffe, Kampfjets, Munition. Eine Eskalation, die bewusst sichtbar gemacht wird – und genau darin ihre politische Wirkung entfaltet.
In dieser Folge von THE WILD HOUSE analysiert Angela van Brakel, wie Donald Trump Entscheidungen trifft, wer ihn dabei berät – und wie viel Kalkül hinter diesem Spiel mit der Eskalation steckt. Zu Gast ist Julius van de Laar, einer der bekanntesten deutschen Kampagnen- und Strategieberater für US-Politik und ehemaliger Wahlkampfstratege von Barack Obama. Gemeinsam rekonstruieren sie die Entscheidungswege im Machtzentrum der USA: vom mobilen Situation Room über das Pentagon bis in den engsten Kreis um den Präsidenten. Im Fokus steht dabei Marco Rubio, zugleich Außenminister und National Security Advisor – und damit eine der einflussreichsten Figuren in Trumps Sicherheitsarchitektur.
Warum also das öffentliche Zögern, wenn militärisch so vieles vorbereitet scheint? Weil Eskalation nicht nur militärisch, sondern auch politisch funktioniert. Ein Angriff auf den Iran birgt enorme Risiken: mögliche Gegenschläge, die Gefährdung amerikanischer Stützpunkte, die Angst vor einem neuen Forever War. Genau diese Unsicherheit ist Teil der Strategie.
Angela van Brakel bringt in dieser Folge auch Stimmen von der Straße mit – diesmal aus Rhode Island. Selbst dort, wo Trump besonders kritisch gesehen wird, zeigt sich ein klares Muster: Außenpolitik wird unmittelbar mit Alltagsfragen verknüpft. Preise, Mieten, wirtschaftlicher Druck. Große geopolitische Entscheidungen treffen auf eine Gesellschaft, die innenpolitisch unter Spannung steht.
Parallel zur Iran-Frage rückt eine zweite Front in den Fokus: die neuen Veröffentlichungen im Epstein-Komplex. Millionen Seiten an Dokumenten, neue E-Mails, neue Namen – und immer wieder Donald Trump. Julius van de Laar ordnet ein, wie sich die Beweislage verdichtet, warum Unterstützer aus dem eigenen Lager abspringen und weshalb selbst Teile der MAGA-Basis beginnen, Loyalitäten zu hinterfragen. Auch hier geht es um Kontrolle: Wer steuert Informationen? Wer entscheidet, was öffentlich wird? Und wer behält die Deutungshoheit?
Am Ende zeigt diese Folge, wie eng Außenpolitik, innenpolitischer Druck und persönliche Machtstrategien miteinander verwoben sind. Trumps Spiel mit der Eskalation ist mehr als eine Frage von Krieg oder Frieden. Es ist ein Test dafür, wie Entscheidungen im neuen Amerika getroffen werden – und wie viel Instabilität dabei bewusst in Kauf genommen wird.
THE WILD HOUSE – Das neue Amerika verstehen.
Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
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00:00:02: Donald Trump hat die falschen Prioritäten, sagt zumindest in Mehrheit der Amerikanerinnen und Amerikaner.
00:00:06: Du hast versprochen, sagen viele, dass die Preise endlich runtergehen.
00:00:10: Was zum Teufel machen wir auf der anderen Seite der Welt?
00:00:15: Bei Donald Trump werden oftmals große Landkarten mit reingeholt.
00:00:19: Es gibt Modelle, es gibt natürlich auch Briefings, die aber eher den Erzählcharakter haben, als dass jetzt der große Data-Dump kommt, also der große Download an Informationen eben auch an Donald Trump rübergegeben wird.
00:00:34: Jetzt ist interessant, wie mächtig Marco Rubio ist.
00:00:37: Ich würde argumentieren, er ist wahrscheinlich der mächtigste Außenminister seit Hendrik Kissinger.
00:00:42: Warum?
00:00:42: Weil Marco Rubio nicht nur der Außenminister ist, sondern auch noch der National Security Advisor und dementsprechend auch extrem gebrieft ist, was all die Sicherheitsfragen eben auch betrifft und auch die Militärstrategie betrifft.
00:00:54: Das heißt, ich glaube, auf den wird er hören.
00:01:00: Der Sheriff ist zurück im Weißen Haus.
00:01:03: Donald Trump, zwei Punkt Null.
00:01:06: Mehr America First, mehr Konfrontation, eine ideologische Zeitenwende.
00:01:15: Journalisten Angela von Brackel, analysierten Macht, Mythen und Politik im neuen Amerika.
00:01:22: Und sie erklärt, was dieser Kurs für Europa und Deutschland bedeutet.
00:01:30: Das neue Amerika verstehen.
00:01:33: Es fühlt sich gerade so ein bisschen an wie die Ruhe vor dem Sturm.
00:01:36: Und die ganze Welt fragt sich, tut er es oder tut er es nicht?
00:01:40: Gibt Donald Trump den Befehl?
00:01:41: Also greifen die USA den Iran an?
00:01:44: Oder gibt es am Ende doch noch ein Deal?
00:01:46: Hinter den Kulissen des Weißen Hauses werden gerade verschiedene Militärschläge durchgespielt.
00:01:51: Konkret prüft die Regierung drei Szenarien, wie so ein Angriff aussehen könnte.
00:01:56: Wir schauen uns an, wie diese Gespräche genau ablaufen, wer mit am Tisch sitzt und wie beratungsresistent oder besser gesagt, wie beeinflussbar der US-Präsident bei dieser Top-Secret-Operation ist.
00:02:07: Und vor allem, welche Ziele verfolgt er?
00:02:10: Ist das vielleicht alles nur Show?
00:02:12: Ablenkung von den tausenden brisanten Akten, die das Justizministerium gerade veröffentlicht hat, die nicht nur den US-Präsidenten, sondern auch einen seiner Minister belasten.
00:02:21: Auch über diese Dokumente werden wir sprechen.
00:02:24: Denn es gibt ein Detail, dass Trumps wahre Absichten verraten könnte.
00:02:28: Bleibt nur die Frage, warum zögert er dann noch?
00:02:31: Donald Trump sagt, die Armada vor dem Iran sei größer als die vor Venezuela Anfang Januar.
00:02:37: So gern der US-Präsident übertreibt, das ist tatsächlich eine Untertreibung.
00:02:43: Seit Tagen verlegen die USA Kriegsgerät in den Nahen Osten.
00:02:46: Inzwischen sind es zehn Kriegsschiffe.
00:02:48: Tanker, Kampfjets, Munition und und und.
00:02:51: Welche Strategie steckt also dahinter?
00:02:53: Um diese Frage bestmöglich zu beantworten, habe ich einen der bekanntesten deutschen Kampagnen und Strategieberater für die US-Politik eingeladen.
00:03:02: Er war schon im Wahlkampf für Barack Obama im Einsatz, zudem analysiert und kommentiert er die Entwicklung in Amerika, vom Satans-Frühstücks-Fernsehen bis zu den ARD-Tagesthemen, auch auf der Bühne oder in seinem Podcast.
00:03:14: Und so viel darf ich verraten, wenn man sich mit ihm auf einen Kaffee trifft, ist man immer entertained und kann herrlich diskutieren und debattieren.
00:03:21: Ich begrüße Julius Van der La.
00:03:22: Julius Ganz herzlich willkommen bei The Wild House.
00:03:25: Ich hab tausend Dank für die Einladung ins Wild House.
00:03:27: Ich freu mich jetzt dabei zu sein.
00:03:29: Also, wie müssen wir uns das gerade alles vorstellen?
00:03:32: Was passiert im Weißen Haus oder auch im Pentagon?
00:03:35: Wie laufen die Gespräche über Strategie und Taktik der US-Regierung konkret ab?
00:03:40: Ich glaube, vor allem bis wir verstehen, dass alles gleichzeitig passiert.
00:03:43: Du hast es ja eben gerade schon angesprochen.
00:03:45: Drei Millionen neue Dokumente kommen plötzlich raus aus dem Justizministerium.
00:03:50: Gleichzeitig fährt die US Abram Lincoln Carrier Strike Group Flugzeugträger.
00:03:56: Die ganze Armada an Schiffen, so wie Donald Trump sagt, we have a lot of powerful ships moving into Iran.
00:04:02: So, das passiert alles gleichzeitig.
00:04:04: Und ich glaube jetzt zu analysieren, was ist die Motivation dahinter?
00:04:07: Was will Donald Trump wirklich und was sind möglicherweise auch Hindernisse?
00:04:11: Ich glaube, das gilt es zu tun.
00:04:13: Wer sitzt da alles jetzt mit am Tisch und bespricht man solche Dinge eher im Weißen Haus oder eher im Pentagon?
00:04:19: Normalerweise würden solche Gespräche sowas unter Barack Obama, George Staby, Bush, Joe Biden im Situation Room stattfinden.
00:04:26: Bei Donald Trump gibt es natürlich den mobilen Situation Room, das kann natürlich in New York stattfinden, wenn er dort mit Melania Trump zum Screening ihres neuen Films ist oder eben auch in Mar-a-Lago stattfinden.
00:04:36: Aber essentiell ist natürlich ... Pete Hexeth, der Verteidigungs- bzw.
00:04:41: Kriegsminister.
00:04:42: Und dann natürlich auch noch Marco Rubio, der Außenminister.
00:04:45: Beide werden Ihnen dort sehr klar beraten.
00:04:48: Und natürlich auch noch Joint Chiefs des Staff und Militärpersonal.
00:04:51: Genau, du hast es gerade angesprochen.
00:04:52: Wenn es ums Militär geht, dann ist auch immer Joint Chiefs Vorsitzender Dan Raisen Cain mit am Tisch, der höchste militärische Offizier in den USA.
00:05:00: Er leitet quasi die mächtigsten Streitkräfte der Welt und hat auch großen Einfluss auf Donald Trump.
00:05:05: Wer genau ist der Mann?
00:05:07: Er war bereits im Ruhestand, als ihn Donald Trump ins Team geholt hat.
00:05:10: Der ehemalige Kampfpilot muss alle seine Befehle befolgen.
00:05:14: Sein Zweitname und auch Codename ist Raisen, also wie die Frucht, als er sich damals so bei Donald Trump in dem Irak vorgestellt hat, soll er gefragt haben, also echt jetzt, wie die Rosine den Namen scheint ihm gefallen zu haben, aber noch mehr, was Kane damals zum Gefecht gegen die Terrorgruppe IS zu sagen hatte.
00:05:31: Er sitzt also auch mit am Tisch und wird angerufen, wenn Donald Trump militärische Befehle gibt.
00:05:36: Aber da stellt sich natürlich die Frage, wie beeinflussbar ist denn Donald Trump?
00:05:40: Oder auch wie beratungsresistent?
00:05:42: Vor allem glaube ich, muss man die Psyche von Donald Trump in diesem Moment eben auch mal untersuchen.
00:05:47: Was ist passiert?
00:05:48: Alles, was Donald Trump bisher zumindest militärisch probiert hat, egal, ob es die Angriffe im Iran letzten Sommer waren, im Juni-Zweitausend-二undzwanzig Operation Midnight Hammer, erinnere dich damals durch die Luftschläge auf die Atombunker vom Iran und auch die Nuclear Facilities oder eben auch am dritten Januar der Raid gegen Nicolas Maduro in Venezuela.
00:06:10: Alles ist quasi perfekt gelaufen.
00:06:12: Es war im Endeffekt eine Operation, wie man sie sich nur so wünscht, die Donald Trump selbst der Traum gegeben hat und ihn möglicherweise auch etwas... übermütig wirken lässt, zu denken, man könnte so auch in den Iran ein zweites Mal reingehen und dort möglicherweise sogar auch Regime Change anstreben.
00:06:30: Aber ich glaube, hier ist natürlich auch vor sich geboten.
00:06:32: Ich glaube, das zeigt auch das Zögern von Donald Trump, dass, obwohl jetzt eben sämtliche Kriegsschiffe, Flugzeugräger und Co.
00:06:38: eben auch in Positionen sind, dass eben noch nicht gehandelt wurde.
00:06:42: Ja, das gesagt erzögert.
00:06:44: Da ist natürlich auch die Frage, warum genau zögert er denn gerade?
00:06:47: Also, wer hat denn Zweifel?
00:06:49: Auf wen hört er in solchen Momenten?
00:06:51: Ich glaube, einer der lautesten und gewichtigsten Stimmen ist Marco Rubio.
00:06:55: Marco Rubio, muss man dazu sagen, ist natürlich auf der einen Seite damals der Gegenkandidat von Donald Trump gewesen.
00:07:00: Im Jahr zwei tausendsechzehner Wahlkampf hat damals gesagt, er ist komplett unfähig.
00:07:04: Niemals sollte man Donald Trump... eben auch unterstützen, ist dann natürlich rüber auf die Seite von Donald Trump gewechselt.
00:07:10: Aber jetzt ist interessant, wie mächtig Marco Rubio ist.
00:07:13: Ich würde argumentieren, er ist wahrscheinlich der mächtigste Außenminister seit Hendrik Kissinger.
00:07:18: Warum?
00:07:19: Weil Marco Rubio nicht nur der Außenminister ist, sondern auch noch der National Security Advisor und dementsprechend auch extrem gebrieft ist, was all die Sicherheitsfragen eben auch betrifft und auch die Militärstrategie betrifft.
00:07:30: Das heißt, ich glaube, auf den wird er hören.
00:07:32: Jetzt kann man natürlich sagen, warum ist es noch nicht losgegangen.
00:07:35: Und ich glaube, vor allem ist es natürlich das extreme Risiko.
00:07:39: Zu Beginn hat man gesagt, man muss warten, bis man eben auch sämtliche Patriot-Abwehrraketen in Position gebracht hat.
00:07:46: A, um natürlich auch Israel zu schützen, weil der Iran gesagt hat, wir werden natürlich auf jeden Fall auch zu Gegenschlägen ansetzen.
00:07:53: B, weil man natürlich auch die amerikanischen Assets- und Luftabwehrbasen bzw.
00:07:58: auch Militärfacilities eben auch schützen muss.
00:08:01: Dafür braucht das natürlich massiv Raketenabwehr.
00:08:04: Das scheint jetzt aber auch soweit vollzogen zu sein.
00:08:07: Das heißt, militärisch gesehen.
00:08:09: Ich bin kein Strategie im Trump-Team, aber militärisch gesehen, das, was zumindest die Berichte sind, könnte man jetzt eben auch loslegen.
00:08:16: Es werden ja ganz unterschiedliche Szenarien, gerade im Weißenhaus, diskutiert und auch durchgespielt.
00:08:22: Was gibt es denn noch für Alternativen?
00:08:24: Ich glaube, worauf blickt Trump gerade?
00:08:26: Ich glaube, er sieht, dass hier ein Window of Opportunities ist.
00:08:29: im Endeffekt eine große Chance da ist.
00:08:31: Warum?
00:08:32: Weil er analysiert und viele andere auch, dass der Iran immens geschwächt ist.
00:08:36: Das eine ist natürlich, dass der Iran militärisch geschwächt wurde durch die Angriffe der Amerikaner letzten Sommer.
00:08:43: Flugabwehr wurde ausgeschaltet und vor allem hat man eben auch rausgefunden, dass möglicherweise die Trokulisse von Irans Verteidigungsmechanismen nicht ganz so schwerwiegend ist, wie man vorab angenommen hat.
00:08:55: Punkt eins, Punkt zwei.
00:08:57: Iran ist mehr oder weniger isoliert.
00:08:58: Die Hamas ist dezimiert in der Region.
00:09:01: Die ganzen anderen Verbündenden wie auch die Hezbollah, die Houthis oder eben auch in Syrien das Assad-Regime im Endeffekt zerschlagen.
00:09:08: Das heißt Iran ist isoliert und hat nicht mehr diese Bündnispartner.
00:09:13: Und dann kommt natürlich auch noch dazu, dass es seit dem achtundzwanzigsten Dezember massive Proteste und Ausschreitungen gibt.
00:09:20: Das heißt, auch inpolitisch scheint das Regime zumindest zeitweise angezählt zu sein.
00:09:25: zur Erinnerung.
00:09:25: Dreißigtausend sind zumindest Zahlen, die kursieren.
00:09:28: Dreißigtausend ermordete Demonstranten, das das Regime, das Muller-Regime dort immens unter Druck.
00:09:35: Diese Situation könnten zumindest Marco Rubio und Donald Trump nutzen wollen, um jetzt, und das ist die große Frage, dann eben auch den Regime Change einzuleiten und dort quasi was Neues zu starten.
00:09:48: Es gibt ja ganz unterschiedliche Ziele, also was genau Wille erreichen.
00:09:52: Wir haben es gerade von dir gehört.
00:09:53: Wenn er das Regime stürzen, geht es um die blutige Niederschlagung der Proteste oder wieder um diese Nuklearanlagen.
00:09:58: Es gibt ein Detail, so sagen es Militär-Experten, dass seine wahren Absichten verraten könnte.
00:10:04: Und zwar haben die Amerikaner ein Flugzeug vom Typ WC- one hundred thirty-five R Constant Phoenix in den Nahen Osten verlegt.
00:10:12: Ich habe mir das erklären lassen.
00:10:13: Das ist ein Spezialflugzeug, das Proben aus der Atmosphäre sammeln.
00:10:17: kann, um nukleare Explosionen aufzuspüren.
00:10:20: Das würde also dann auch für diese nuklearen Lagentheorie sprechen.
00:10:24: Aber ich dachte, aber du hast doch eben schon angesprochen, die wurden doch alle zerstört.
00:10:27: Das hat doch Donald Trump, wann war das im Juni vergangenen Jahr stolz verkündet?
00:10:30: Also von nicht mal einem halben Jahr.
00:10:32: Ja, und ich glaube, da ist die Krux und auch die kommunikative Krux, wenn das, wenn die Aussage damals war, kann es jetzt eigentlich nicht umdrehen und sagen, wir müssen nochmal reingehen, um sämtliche Nuclear Capabilities, also die Nuklearanlagen nochmal erneut zu zerstören.
00:10:49: Und gleichzeitig ist das eben auch ein Aspekt der aus dem Pentagon.
00:10:52: durchsickert, dass eben die Uranium-Aufbereitungsanlagen komplett aufgegeben werden müssen vom Iran.
00:11:00: Und ich glaube auch, das ist das, was die meisten Analysten nach den Schlägen im Sommer gesagt haben, dass es fast unmöglich gewesen sein muss, dass die Amerikaner und die Israelis damals alles zerstört haben.
00:11:10: Und du hast die Kommunikation auch gerade angesprochen.
00:11:13: Wie sieht denn so ein Briefing aus, das Donald Trump bekommt?
00:11:16: Auch was darf er alles sagen?
00:11:17: Was muss er sagen?
00:11:18: Was sollte er sagen?
00:11:19: Was nicht?
00:11:19: Hält er sich überhaupt daran?
00:11:20: Ich meine, er äußert sich ja immer.
00:11:22: Auch eben zu möglichen Militäranschlägen nachts am Telefon, wenn Reporter anrufen, im Flugzeug bei der Filmpremiere seiner Frau, also egal wann, egal wo.
00:11:29: Es gibt ja viele Berichte darüber, wie die Informationen für Donald Trump aufbereitet werden, vor allem, was sie auch im Kontrast stehen zu dem, wie Barack Obama manchmal auch gebrieft wurde.
00:11:38: Obama, dort wurde mal gesagt, hat ein großes Briefing Book bekommen, wo eben auf vielen, vielen Seiten aufgeschrieben war, was die Konsequenzen sind, was Optionen sind.
00:11:48: Bei Donald Trump werden oftmals große Landkarten mit reingeholt.
00:11:51: Es gibt Modelle, es gibt natürlich auch Briefings, die aber eher den Erzählcharakter haben, als das jetzt der große Data-Dump kommt, also der große Download an Informationen eben auch an Donald Trump rübergegeben wird.
00:12:03: Aber schlussendlich ist es der Präsident der Kommande im Chief, der dann auch diese Entscheidung trifft.
00:12:07: Und ich kann mir schon auch vorstellen, dass es sich genau überlegt.
00:12:10: A. Was sind die militärischen Ziele?
00:12:12: B. Was ist die Einschätzung der Generelle?
00:12:14: Ist es eben auch möglich, das so umzusetzen?
00:12:17: Und C. Was sind natürlich auch kommunikativ die Risiken?
00:12:21: Man stelle sich nur vor, bei Maduro in Venezuela Hätten wir etwas schiefgegangen, möglicherweise amerikanische Spezialanheiten getötet oder eben auch als Geisel genommen worden.
00:12:30: Das sind natürlich auch große Risiken, die hier eben auf Donald Trump zukommen und die genau abgewogen werden müssen, ob sich eben die Upside eines erfolgreichen Militärschlags mit der Downside von getöteten Amerikanern eben verrechnen lässt, wo ganz Amerika im Infekt auch kriegsmüde ist.
00:12:47: Ja, und D kann man ja vielleicht noch Adden dazufügen.
00:12:50: Wie kommt eigentlich so ein Militärschlag bei den Amerikanerinnen oder ein möglicher Militärschlag bei den Amerikanerinnen und Amerikanern an?
00:12:57: Ich bin ja immer in unterschiedlichen Bundesstaaten unterwegs, in sogenannten Red- und Blue-States, also in republikanisch und demokratisch dominierten Staaten, dieses Mal im kleinsten Staat in Rhode Island, auch Gern-Ocean-State genannt, an der Ostküste, ein Blue-State, also sehr kritisch Donald Trump gegenüber.
00:13:12: Ich war in der Stadt Newport, in der Innenstadt, genauer gesagt, in der Thames Street.
00:13:16: die Hauptstraße, mit ganz vielen kleinen Restaurants und Läden direkt am Wasser, hören wir mal rein, wie die Menschen auf die Außenpolitik und auf Donald Trump generell reagieren.
00:13:28: Ich glaube nicht, dass es irgendetwas gibt, mit dem wir in dieser Regierung derzeit übereinstimmen.
00:13:35: Ich versuche mich zurückzuhalten, denn ich würde gerne Worte nutzen, die Sie wahrscheinlich nicht hören wollen.
00:13:39: Aber ja, wir sind sehr, sehr unzufrieden mit der aktuellen Lage des Landes.
00:13:48: Ich komme ursprünglich aus New York und wusste, was für ein Mensch er ist, dieser schreckliche Typ aus Queens.
00:13:53: Ein gescheiteter Immobilienmensch, der andere um die Einkünfte betrogen hat, genau wie alle seine Auftrag nehmen.
00:13:59: Er ist ein Deal, ein Betrüger und ein schrecklicher Mensch.
00:14:02: Und was die Politik angeht, seine Außenpolitik ist eine Katastrophe, seine Innenpolitik grausam und unmenschlich.
00:14:19: Insohassen als Person und diesen Hass umzutragen.
00:14:22: Warum nicht stattdessen auf Dach konzentrieren, was er tut und die Ergebnisse anschauen?
00:14:27: Eine Sache ist mir enorm wichtig, die ich sagen möchte.
00:14:30: Und zwar, dass er alles
00:14:31: umsetzt, wofür
00:14:32: die Menschen ihn gewählt haben.
00:14:39: In Rhode Island spüren wir die Folgen sehr, vor allem was die Preise hier angeht.
00:14:43: Alles ist so teuer, ein Deo kostet zwölf Dollar.
00:14:46: Das ist doch verrückt.
00:14:47: Das ist das Schlimmste.
00:14:48: Ich sehe nichts Positives und glaube auch nicht, dass wir das jemals sehen werden.
00:14:54: Er ist ein Idiot.
00:14:55: Mich beunruhigt aber eher die Tatsache, dass es viel zu viele Menschen gibt, die ihn unterstützen.
00:15:01: Das enttäuscht mich sehr.
00:15:02: Und ich verstehe es auch einfach nicht.
00:15:04: Ich kann mich an nichts Erinnern, was er getan hat, dem ich zustimmen könnte.
00:15:07: Und das meiste, was er getan hat, ist sowieso nicht legal.
00:15:17: Und nur kurz zur Einordnung, selbst wenn nicht nach der Außenpolitik Frage kommen, oft wirtschaftliche Antworten, also wie teuer alles geworden ist.
00:15:24: Daran erkennen wir schon, wo der Fokus vieler Menschen ist.
00:15:27: Trotzdem gibt es viele, sehr viele Menschen, die Donald Trump und den Kurs, auch den außenpolitischen Kurs von ihm zu hundert Prozent mitgehen.
00:15:35: Aber wie sieht es in der MAGA Bewegung aus, der Make America Great Again Bewegung Julius?
00:15:39: Ich erinnere mich gut an Wahlkampfveranstaltungen, wo ich in der Schlange stand zwischen Trump und MAGA Unterstützerinnen und Unterstützern, die gesagt haben, Make America Great Again, vor allem aber eben auch America First.
00:15:50: Die haben gesagt, ganz klar müssten wir uns zurückziehen aus all den unterschiedlichen Konflikten und damals wurden natürlich vor allem der Ukraine Krieg angeführt.
00:15:59: gesagt wurde, ihr kommt doch aus Europa.
00:16:01: Ihr habt doch so wahnsinnig viel Geld.
00:16:03: Warum sollen wir dafür bezahlen?
00:16:04: Ich glaube, das unterstützt auch einige der Stimmen, die du aus Rhode Island mitgebracht hast, wo in einer CNN-Umfrage auch ganz klar wird, Donald Trump hat die falschen Prioritäten, sagt zumindest eine Mehrheit der Amerikanerinnen und Amerikaner.
00:16:17: Du hast versprochen, sagen viele, dass die Preise endlich runtergehen.
00:16:21: Was zum Teufel machen wir auf der anderen Seite der Welt?
00:16:25: Und ich glaube, das muss man natürlich auch verstehen, dass Donald Trump eigentlich angetreten ist, um Make America Great zu machen.
00:16:31: Jetzt kommt aber auch Marco Rubio und wir haben es in der National Security Strategie, also in der Nationalen Sicherheitsstrategie im November auf drei Dreißig Seiten gelesen, dass die Amerikaner natürlich schon auch ihre Aufgabe so verstehen, dass sie sagen, wir und unsere Alliierten, dementsprechend auch Israel, müssen sicher und geschützt sein.
00:16:50: Dort steht mehr oder weniger drin unter der sogenannten Don Road Doctrine, also im Infekt die Weiterentwicklung der Monroe Doctrine, Monroe der fünfte Präsident der Vereinigten Staaten, der quasi, und ich will es sehr stark verkürzen gesagt hat, Amerika den Amerikanern, wir mischen uns nicht in Europa ein, ihr Europäer mischt euch dafür auch nicht in Amerika ein, das jetzt eben gesagt wird, wir, wenn es unsere nationalen Sicherheitsinteressen auch verlangen, sind durchaus auch bereit für Recht und Ordnung zu sorgen und im Zweifelsfall auch prämtiv zu wirken.
00:17:19: wie es eben auch in Venezuela war.
00:17:21: Das ist, glaube ich, der Backdrop.
00:17:22: Jetzt schaue ich mir aber auch die aktuellen Umfragewerte an.
00:17:25: Und auch die spiegeln, glaube ich, das wieder, was du dort auf der Straße erlebt hast, sieben von zehn Amerikanerinnen und Amerikanern sagen, auf gar keinen Fall in den Iran reingehen.
00:17:35: Das, was letzten Sommer passiert ist.
00:17:37: Prima, das war sehr klar, sehr abgesteckt und sehr definiert.
00:17:40: Aber wir wollen auf keinen Fall einen weiteren Forever War haben.
00:17:44: Und da kommt natürlich die Erinnerung aus den frühen Zweitausenden zurück, wo George Stabi Bush damals auch in den Nahen Ost gegangen ist.
00:17:51: Irak, was im Endeffekt ein Debakel und Desaster war, viele amerikanische Familien und vor allem eben auch für den Staatshaushalt.
00:17:59: Wie genau haben sich denn eigentlich die Werte für Donald Trump verändert?
00:18:02: Jetzt seid auch Venezuela, gibt es da Daten zu?
00:18:06: Im Infekt muss man sagen, die Werte von Donald Trump sind eine einzige Downward Spiral.
00:18:11: Also im Infekt eine Spirale nach unten.
00:18:13: Donald Trump ist mit plus dreizehn in den Zuspruchwerten angetreten, genau vor einem Jahr, als er eingeschworen wurde.
00:18:20: Jetzt ist er bei minus zwölf, dreizehn Punkten, je nachdem, in welche Umfrage man blickt.
00:18:26: Das andere, was wirklich auch desaströs ist, sind seine wirtschaftlichen Werte.
00:18:29: Auch dort ist er subpar.
00:18:32: Und das war eigentlich ... der Aspekt, warum er gewählt wurde und wo er eben auch den großen Vorsprung gegenüber Kamala Harris hatte.
00:18:39: Das ist jetzt eben auch eingesunken.
00:18:41: und der dritte Aspekt, der auch wichtig ist.
00:18:43: Das letzte Thema, was ihm eigentlich immer geblieben ist, war die Migrationspolitik, wo die Amerikanerinnen und Amerikaner gesagt haben, wir wollen, dass die südliche Grenze eben auch beschützt wird.
00:18:53: Und selbst jetzt, nach diesen ganzen furchtbaren Bildern, die wir aus Minneapolis gesehen haben, ist auch dort die Unterstützung eingeknickt.
00:19:00: und seit der Erschießung von Renee Gooden, wie gesagt, ging es auch dort noch mal fünf Punkte runter.
00:19:05: Ja, es gibt ja inzwischen Proteste in sechs und vierzig von fünfzig Staaten, also das zeigt ja auch eben nur, dass diese Migrationspolitik nicht mehr gut ankommt im Gegensatz zum Anfang.
00:19:16: seiner Amtszeit.
00:19:18: Es gibt einige, die sagen, ob das jetzt die Sicherheitsstrategie ist, die du angesprochen hast, also Venezuela oder Iran oder dann die ganzen Razzien bei ICE,
00:19:26: etc.,
00:19:27: dass das alles nur Show sei, dass das alles immer eine Ablenkungsstrategie sei.
00:19:32: Und sie sagen das, weil nach wie vor nicht alle Akten rund um den Epsteinfall veröffentlicht wurden.
00:19:37: Wir erinnern uns, das hatte Donald Trump im Wahlkampf immer wieder versprochen, aber bis dato eben nicht getan.
00:19:42: Und das erinnert mich so ein bisschen an eine Salami-Taktik, immer mal wieder.
00:19:45: wird was veröffentlicht, auch jetzt wieder vom Justizministerium, mehr als drei Millionen Seiten an Dokumenten sowie tausende Videos und Fotos.
00:19:54: Donald Trumps Name soll dabei ein tausendmal auftauchen.
00:19:57: Was aber genau ist jetzt alles neu?
00:19:59: Ich glaube, die Beweislage verdichtet sich einfach weiter.
00:20:03: Es kommen mehr und mehr Dokumente raus, E-Mails vor allem, die veröffentlicht werden, wo vor allem eben auch sehr prominente Unterstützer teilweise von Donald Trump auch aufgeführt werden.
00:20:14: wo eben E-Mails von Elon Musk, von Richard Branson, von Howard Lutnick dem Handelsminister mitveröffentlicht wurden.
00:20:23: Und wo man jetzt ziemlich klar schwarz auf Eis lesen kann, was die Faktenlage ist.
00:20:27: Und da sind durchaus wirklich beschädigende Aussagen mit drin, die vielleicht vorher nur eine Vermutung waren, jetzt sich aber eben auch beweisen.
00:20:35: Ja, du hast den Handelsminister angesprochen.
00:20:36: Er hat sich auch in einem Podcast zu Epstein geäußert.
00:20:40: Er spricht davon, dass er bei ihm zu Hause war.
00:20:42: Dort gab es eine Massage-Liege und überall Kerzen.
00:20:45: Und dann soll er nachgefragt haben, eine Massage-Liege mitten in deinem Haus?
00:20:49: Wie oft bekommst du denn eine Massage?
00:20:52: Und dann soll Jeffrey Epstein geantwortet haben jeden Tag und dann etwas näher gekommen sein, die richtige Art von Massage.
00:20:58: Das hat nix Frau, war wohl auch dabei und die beiden meinten dann daraufhin, offenbar tut uns leider, wir müssen jetzt sofort gehen.
00:21:04: Und dann sollen sie auf dem Heimweg entschieden haben, nie wieder mit Jeffrey Epstein in einem Raum sein zu wollen.
00:21:09: Hören wir uns die genauen Worte mal an.
00:21:13: How often do you
00:21:30: have a massage?
00:21:32: And he says, every day.
00:21:34: And then he gets weirdly close to me.
00:21:38: And he says, and the right kind of massage.
00:21:42: Now my wife is standing here.
00:21:45: So she looks at me and I look at her and we say, I'm sorry,
00:21:53: we have
00:21:54: to go.
00:21:55: And we left.
00:21:58: Und in den sechs oder acht Steppen, das es von seinem Haus
00:22:02: zu meinem Haus geht,
00:22:03: habe ich mich und meine Frau entschieden, dass ich nie in der Ruhe sein werde, mit dem verabschiedeten Menschen immer wieder.
00:22:13: Ja Julius, aber an dieser Geschichte gibt es Zweifel.
00:22:16: Es gibt in der Tat Zweifel.
00:22:18: Auf jeden Fall gibt es zwei Aspekte, die auf jeden Fall ein großes Fragezeichen auffärfen.
00:22:22: Das eine ist, dass Jeffrey Epstein fünfzigtausend Dollar im Namen von Lutnik an eine Organisation gespendet haben soll.
00:22:30: Nochmal, das scheint... öfter vorgekommen zu sein.
00:22:33: Zumindest sind es unterschiedliche Berichte, dass sich Jeffrey Epstein einfach mit Geschenken oder eben auch großzügigen Spenden an Leute gerichtet hat, ob jetzt jemand was davon gewusst hat oder nicht sei dahingestellt.
00:22:45: Punkt eins.
00:22:45: Das zweite ist, auch später gab es noch eine E-Mail von Howard Ludnick, der gesagt hat, wir sind in der Gegend.
00:22:51: Wir kommen mit unserem Schiff möglicherweise auch mit der ganzen Familie und überlegen, ob es ein Treffen geben soll, das arrangiert werden kann.
00:22:59: Noch mal.
00:23:00: Ich glaube, hier sind noch zu viele Fragezeichen.
00:23:02: Dementsprechend glaube ich, müssen wir da auch noch abwarten.
00:23:04: Aber es sind schon viele unterschiedliche Aspekte.
00:23:07: Ich fand einen Exchange sehr interessant, der veröffentlicht wurde.
00:23:10: Und das war Elon Musk, natürlich auch ein prominenter Magerunterstütze, wo dann eben auch gefragt wurde, was hat es damit auf sich?
00:23:18: In September schrieb Elon Musk noch auf dem Social Media Post, he tried to get me to go to his island and I refused.
00:23:26: Also er hat versucht, mich auf seine Insel zu bringen.
00:23:29: abgelehnt.
00:23:30: Jetzt die Dokumente, die veröffentlicht wurden, die zeigen ziemlich anderes Bild.
00:23:35: Aus den Akten geht hervor, dass Elon Musk direkt an Jeffrey Epstein, zw.
00:23:41: zw.
00:23:41: zw.
00:23:41: geschrieben hat, what day, night will be the wildest party on your island?
00:23:47: Also an welchem Tag oder in welcher Nacht wird die wildeste Party auf deiner Insel stattfinden?
00:23:52: Und dann kommt natürlich nach dieser Veröffentlichung der Dokumente, jetzt am Wochenende hat Elon Musk reagiert und nochmal auf X geschrieben.
00:24:01: Und dann sagt er natürlich also übersetzt, ich hatte nur sehr wenig Kontakt mit Epstein und habe auch immer wieder wiederholt, Einladung.
00:24:14: abgelehnt auf seine Insel zu gehen oder mit seinem Flugzeug zu fliegen.
00:24:17: Und das Ganze wird jetzt, so sagt Elon Musk zumindest, nur rausgekramt, um ihm eben auch persönlich Schaden zuzufügen.
00:24:24: Ich glaube, das sind natürlich die Art der Beweismittel, die natürlich politische Gegner von Trump nutzen, um jetzt den Case zu machen.
00:24:33: Und vor allem zu sagen, du hast damals angekündigt, dass du Licht ins Dunkel bringst und alles veröffentlicht.
00:24:38: Und jetzt machst du es nicht.
00:24:39: Vielleicht noch ein Aspekt.
00:24:41: Ich finde es interessant, wie viele Unterstützer jetzt im Endeffekt auch absprengen.
00:24:45: Das sind Hardcore-Maga-Unterstützer unter anderem, Ryan Garcia, berühmter Boxer, zwölf, vier Millionen Follower auf Instagram, der ganz klar sagt, er bricht hier mit Trump.
00:24:57: und dann vielleicht die interessanteste, Trisha Hope.
00:25:01: Die kennen wahrscheinlich die meisten nicht.
00:25:02: Das ist eine der sechste Januar-Aktivisten, also die, die es Kapitur gestürmt haben.
00:25:07: Und die sagt, I feel physically ill, knowing I worked so hard to support Trump.
00:25:14: And he appears to be a sick pedophile.
00:25:17: Also, ich habe so hart dafür gearbeitet, dass Trump ins Amt kommt.
00:25:21: Und jetzt dreht es mir den Magen um, wo ich merke, dass er wirklich ein sick... per Fall im Infekt ein Kinderschänder ist.
00:25:29: Und ich glaube, wenn sogar diese Leute sich jetzt schon von Trump abwenden, dann zeigt es, dass es doch durchaus schwierig werden könnte für Donald Trump.
00:25:36: Ja, wir hatten ja auch hier im Podcast das Gesicht des Sturms aufs Kapitol, wenn man so will, der Mann mit den Hörnern.
00:25:44: Und auch der hat ja gesagt, dass er mit Donald Trump gebrochen hat, obwohl er ja von ihm begnadigt wurde.
00:25:48: Er verklagt ihn inzwischen sogar.
00:25:50: Also das unterschreibt und unterstreicht ja eigentlich nur nochmal deine Aussage.
00:25:54: Und es gibt ja auch Bilder mit Donald Trump und Melania, also neben Jeffrey Epstein.
00:25:58: Die First Lady ist aber aus ganz anderen Gründen gerade noch im Rampenlicht.
00:26:02: Und zwar mit ihrem neuen Film, zu sehen bei der Premiere, auf dem nicht roten, sondern schwarz.
00:26:23: Was zeigt denn auch dieses Beispiel?
00:26:25: Das, was du hier zeigst, dieses Verwobene, das egal, wo man hinschaut, natürlich sowohl auf der republikanischen Seite als auch auf der demokratischen Seite überall Verbindungen hin zu Jeffrey Epstein gehen.
00:26:38: Ich glaube, das untermauert einmal mehr.
00:26:41: die ganzen Verbindungen, aber auch den Mangel an Vertrauen, den Amerikanerinnen und Amerikaner in die Politik haben, in die Wirtschaftseliten haben, in die Medieneliten haben.
00:26:51: Und ich glaube, das zeigt einmal mehr, dass wahrscheinlich auch eine Bereitschaft da ist, irgendjemanden bei den Midterms zu wählen oder möglicherweise auch in den Präsidentschaftswahlen, der jung, neu, aber zumindest anders ist und dort eben nicht verwoben ist.
00:27:04: Ja, die Mithirms, das sind die Zwischenwahlen.
00:27:06: und vielleicht hier noch mal kurz, also es gibt ja insgesamt dreihundert Gigabyte Beweismaterial in diesem Fall.
00:27:12: Das FBI hat schon im Sommer offenbar tausend Agenten abgestellt, und zwar rund um die Uhr, die nur diese Akkendokumenteninformation durchforstet haben und eben nach dem Namen Donald Trump gesucht haben.
00:27:22: Also wie gefährlich kann das alles für den US-Präsidenten jetzt tatsächlich werden, eben gerade auch mit Blick auf die Wahlen Ende des Jahres?
00:27:29: Du
00:27:29: sagst das, ne?
00:27:30: Cash Petal, der Chef vom FBI, ist ein hundertprozentiger Trump-Unterstützer.
00:27:34: Insofern ist natürlich auch die Frage, wie objektiv werden diese Dokumente dann eben auch untersucht und möglicherweise auch gesäubert.
00:27:42: Die andere ist natürlich Pam Bondi, die Justizministerin, die auch ganz klar eine Hardcore-Trump-Unterstützerin ist.
00:27:48: Aber ich glaube, die Republikaner haben ein Problem.
00:27:50: Die Stimmung sinkt.
00:27:51: Wir haben eben gerade über die Umfragewerte gesprochen.
00:27:53: Auch wenn du dir die Generic Congressional Ballot anschaust mit Blick auf die Midterm Elections, die ja am dritten November stattfinden.
00:28:00: Dort sieht man ganz klar, dass die Republikaner unter Druck sind.
00:28:03: Also ein generischer demokratischer Kandidat schlägt einen generischen republikanischen Kandidaten mit fünf Punkten.
00:28:10: Und so wie die Sitzverteilung aktuell ist, nämlich, dass die Republikaner nur eine hauchdünne Mehrheit haben, von zweihundertachzehn zu zweihundertdreiztzehn Sitzen im Repräsentantenhaus.
00:28:20: Ich glaube, da muss man ganz klar sagen, wahrscheinlich, wenn alles so läuft, wie es normalerweise läuft.
00:28:26: Und ich weiß, dass bei Donald Trump immer eine große Fragezeichnung hinter ist.
00:28:29: alles ganz normal in der Tradition läuft.
00:28:31: Da müssten die Demokraten hier in den Midterm Relections gewinnen.
00:28:35: Punkt eins und Punkt zwei.
00:28:36: Die Konsequenz daraus ist natürlich, mit der Mehrheit haben sie die Möglichkeit, dass Supina Powers, also eben auch Dokumente unterschiedliche Menschen möglicherweise sogar auch Donald Trump vorzuladen.
00:28:47: Sagt Julius Van der La Besten.
00:28:49: Danke für das Gespräch.
00:28:50: Danke dir.
00:28:51: Das war Folge fünf von The Wild House.
00:28:53: Die nächste gibt es schon in zwei Tagen und zwar am Donnerstag.
00:28:56: Es ist ein Spezial auf das ich mich auch ganz besonders freue.
00:28:59: Abonniert den Podcast gerne, wenn er euch gefällt.
00:29:02: Über Wünsche, Anregung oder Kritik freue ich mich.
00:29:04: Schreibt mir einfach an
00:29:22: podcastatangelafanbrackel.com.
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